Zahngesundheit

Schöne Zähne sind ein Zeichen für Gesundheit und Vitalität. Gegen Parodontitis und Zahnstein hilft die professionelle Zahnreinigung (Prophylaxe).

Makellose, schöne Zähne sind ein Zeichen für Gesundheit und Vitalität

Eine schöne und makellose Zahnreihe trägt enorm zu einem gepflegten Äußeren bei. Jeder kennt das: Wenn uns jemand mit makellosen Zähnen anlächelt, haben wir ganz automatisch das Gefühl, dass unser Gegenüber gesund ist. Dies ist einfacher Automatismus, der auch umgekehrt funktioniert: Schlechte Zähne lassen eher an eine mangelhafte Pflege und schlechte Gesundheit denken. Doch was verursacht diesen schlechten Zahnstatus?

Karies, Parodontitis, Zahnstein & Co. schaden der Zahngesundheit

Es gibt diverse Zahnerkrankungen, die einen negativen Einfluss auf die Zahngesundheit nehmen. Am breitesten vertreten sind Karies (die äußere harte Zahnsubstanz wird durch Bakterien zerstört), Parodontitis (=Zahnfleischentzündung, meist bakteriell, die die Zerstörung des Zahnhalteapparates verursacht) und Zahnstein (feste Auflagerung am Zahn, die weder durch Spülen noch durch Zähneputzen entfernen werden kann).

Doch nicht nur Zahnerkrankungen können die Zähne belasten, sondern auch eine falsche Pflege, Rauchen sowie Kaffee- und Teegenuss. Gerade Nikotin & Co. lassen die Zähne gelblich aussehen.

Was können Sie selbst tun, um Ihre Zähne gesund zu halten?

Es gibt ein paar recht einfache Tipps, die zu gepflegten und schönen Zähnen verhelfen und die Zahngesundheit lange erhalten können.

Tipp 1: Die Zahnbürste – lieber weich als hart

Viel zu häufig sehen Zahnärzte in ihren Praxen freigelegte Zahnhälse, die durch ein zu gut gemeintes Putzen mit einer zu harten Zahnbürste entstehen können. Das Zahnfleisch wurde regelrecht weggebürstet. Deshalb: Nehmen Sie lieber eine weiche Zahnbürste für Ihre Pflege, denn auch mit einer weichen Bürste entfernen Sie auch effektiv alle störenden Reste und die Plaque an den Zähnen – und Sie schonen Ihr Zahnfleisch. Es kommt eher auf die Regelmäßigkeit und die richtige Zahnputztechnik (Stiftung Warentest: Richtig Zähne putzen - per Hand und elektrisch) an. Übrigens: reinigen Sie auch Ihre Zunge, nämlich mit einem Zungenschaber. Dadurch putzen Sie die Bakterien weg, die in den Zungenpapillen sitzen und vermeiden unangenehmen Mundgeruch.

Tipp 2: Die Zahnpasta – auf die inneren Werte kommt es an (Fluorid)

Das große Angebot an Zahnpasta macht es einem nicht leicht, sich für die „Richtige“ zu entscheiden. Es lohnt sich jedoch, den Aufdruck etwas genauer anzuschauen, denn hier ist der Fluoridwert angegeben. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und sollte in einer Zahnpasta mit einem Wert von ca. 1400 ppm vorhanden sein (Wikipedia: Fluoridierung - Kontroverse um Schaden und Nutzen).

Ein weiterer Wert ist das sogenannte Maß für die abtragende Wirkung von Stoffen am Zahn: RDA oder Radioactive Dentin Abrasion. Dieser Wert gibt an wie stark die in Zahnpasta enthaltenen Putzkörper die Beläge an Zähnen (z. B. Plaque) abreiben können; es gilt: je niedriger der Wert desto geringer die abreibende (abrasive) Wirkung und desto schonender für die Zähne. Leider geben nur wenige Hersteller den RDA-Wert auf der Zahnpasta an. Hier die RDA-Werte-Einteilung:

  • sehr wenig abrasiv: RDA = 0 - 20
  • wenig abrasiv: RDA = 20 – 40
  • mittel abrasiv: RDA = 40 – 60
  • stark abrasiv: RDA = 60 – 80
  • sehr stark abrasiv: RDA > 80

Die Zahnbeschaffenheit kann bei jedem Menschen unterschiedlich sein. Deshalb: Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis an; wir können Ihnen die für Sie richtige Zahnpasta empfehlen.

Tipp 3: Zahnseide für die Zahnzwischenräume

Mit Zahnpasta und Zahnbürste können Sie schon einiges von Ihren Zähne wegputzen, dennoch bleiben die Zahnzwischenräume davon völlig unbehelligt. Deshalb empfehlen Zahnärzte den Gebrauch von Zahnseide, vor allem der ungewachsten Variante, da diese die größte Reinigungskraft hat. Aber auch bei der Zahnseide kommt es auf die richtige Technik an (Stiftung Warentest: Zahnseide richtig anwenden).

Tipp 4: Der niedrige pH-Wert macht die Zähne sauer

Cola, Obst, Kaffee und Sauerkraut haben eins gemeinsam, denn sie setzen den pH-Wert kurzzeitig runter und machen das Mundmilieu sauer. Der niedrige pH-Wert macht den Zahnschmelz weich und anfällig für den Abrieb durch zu frühes Zähneputzen. Warten Sie also lieber 30 bis 60 Minuten mit dem Zähneputzen. In dieser Zeit hat sich Ihr pH-Wert wieder normalisiert und der Zahnschmelz ist wieder hart.

Professionelle Zahnreinigung: Vergessen Sie Ihren Zahnarzt nicht!

Zu guter Letzt sei hier die professionelle Zahnreinigung, die sogenannte Prophylaxe, genannt. Eine richtige Anwendung von Zahnbürste, -pasta und –seide ist wichtig, aber nicht ausreichend wenn es um die langfristige Erhaltung Ihrer Zahngesundheit geht. Kommen Sie also regelmäßig zu uns und gönnen Sie sich eine professionelle Zahnreinigung. Speziell dafür ausgebildete Zahnarzthelferinnen entfernen gezielt Zahnstein, Plaque und weiche Belege von Ihren Zähnen, und zwar so effektiv wie Sie es selbst mit der besten Zahnpflege nicht schaffen können. Die Prophylaxe wird einer Politur sowie mit der Fluoridierung der Zähne abgeschlossen. Das Ergebnis: Die Oberfläche Ihrer Zähne sind wunderbar glatt und funkeln wieder. Gleichzeitig wurde das Zahnfleisch regeneriert, wodurch wiederum der Parodontitis vorgebeugt wurde. Eine Prophylaxe-Behandlung ist schmerzfrei und lohnt sich, denn sie beugt zudem der Alterung der Zähne und des Zahnfleisches vor, ein schöner Anti-Aging-Effekt.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr über die professionelle Zahnreinigung erfahren möchten. Gerne beraten wir Sie hierzu umfassend.